Книга Quasi vivo: Lebendigkeit in der italienischen Kunst der Frühen Neuzeit

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„Lebendigkeit" ist der dominante Topos in Kunst und Kunstdiskurs der Frühen Neuzeit. Er ist durch ein Paradox gekennzeichnet, denn die Werke leben nur scheinbar. In der Faszinationskraft beinah lebendiger Werke spiegelt sich aber die Unmöglichkeit, starre Grenzlinien zwischen tot und lebendig zu ziehen. Die Kunst erkundet hier experimentell, was auch die zeitgenössische Naturphilosophie beschäftigt.

Das Buch untersucht die Übergänge zwischen lebendig und tot in Fallstudien, etwa zu frühen Grabmälern, anatomischen Darstellungen und skulpturaler Monochromie; zur Koloritgeschichte, Vasaris Teleologie, Michelangelos non-finito und Tizians Porträts. Es geht um Erotik, Geldtheorie, Augenglanz und Stilleben, um Bildgedichte, fürstliche Triumpheinzüge und Licht und Skulptur im Barock.

„Lebendigkeit" ist der dominante Topos in Kunst und Kunstdiskurs der Frühen Neuzeit. Er ist durch ein Paradox gekennzeichnet, denn die Werke leben nur scheinbar. In der Faszinationskraft beinah lebendiger Werke spiegelt sich aber die Unmöglichkeit, starre Grenzlinien zwischen tot und lebendig zu ziehen. Die Kunst erkundet hier experimentell, was auch die zeitgenössische Naturphilosophie beschäftigt.

Das Buch untersucht die Übergänge zwischen lebendig und tot in Fallstudien, etwa zu frühen Grabmälern, anatomischen Darstellungen und skulpturaler Monochromie; zur Koloritgeschichte, Vasaris Teleologie, Michelangelos non-finito und Tizians Porträts. Es geht um Erotik, Geldtheorie, Augenglanz und Stilleben, um Bildgedichte, fürstliche Triumpheinzüge und Licht und Skulptur im Barock.

"Liveliness" is the dominant topos in the art and discourse on art of the early modern era. It is characterized by a paradox, since the works only seem to live. But what is also reflected in the fascination with almost living works at the same time is the impossibility of drawing rigid lines of demarcation between the living and the dead. Here, art explores what also occupied natural philosophy at the time in an experimental way.

The book examines the transitions between living and dead in case studies, for instance, based on early tombs, anatomical renderings, and sculptural monochromy as well as on the history of coloring, Vasari’s teleology, Michelangelo's non-finito, and Titian's portraits. What come into play are eroticism, monetary theory, the luster of eyes, and still-lifes, and also visual poetry, princely triumphal processions, and light and sculpture in the Baroque.

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