Книга Hunde in der römischen Antike: Rassen/Typen - Zucht - Haltung und Verwendung

Книга Hunde in der römischen Antike: Rassen/Typen - Zucht - Haltung und Verwendung

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Hunde in der römischen Antike: Rassen/Typen, Zucht, Haltung und Verwendung deals extensively with the living environment of the dog in Roman antiquity, based on literary and iconographic sources as well as archaeological and archaeozoological finds. The knowledge gained from this is documented by numerous images. Older research opinions, some of which have gone unchecked for more than a hundred years, are examined and—where necessary—corrected.

For the first time, a catalogue of the more than eighty dog breeds/types documented from antiquity is presented with their names, origins, appearance and the special characteristics of these animals. The ancient theories of dog breeding are compared with modern practices. A catalogue of the previously known dog names has been revised with around sixty new names added. The book examines how dogs were housed, what accessories were used and how the animals were fed. It sheds light on illnesses, medical treatment and the care of elderly dogs. A catalogue of epitaphs and extant canine tombstones gives an insight into the emotional world of grieving animal owners. Dogs not only served as guards, shepherds, hunters and lap dogs but also had other important roles such as sacred animals in temples or as waste disposers for sanitation. But they were also used corporeally: their fur was tanned, and their body parts were needed for magical rituals. In short, dogs played an important role in many areas of life, such that everyday life in the Classical world could not be imagined without them.

Hunde in der römischen Antike beschäftigt sich umfassend mit dem Lebensumfeld des Hundes in der römischen Antike. Als Grundlagen dazu dienen die Quellen der griechisch-römischen Literatur, der Kunst und die archäologischen sowie archäozoologischen Funde. Durch zahlreiche Bilddarstellungen werden die daraus gewonnenen Erkenntnisse dokumentiert. Ältere Forschungsmeinungen, die zum Teil seit mehr als hundert Jahren ungeprüft übernommen und bis heute tradiert werden, werden überprüft und – wo nötig – richtiggestellt.

Erstmals wird ein Katalog der über achtzig aus der Antike belegten Hunderassen/-typen mit Namen, Herkunft, Aussehen und den speziellen Eigenschaften dieser Tiere vorgestellt. Der Wissensstand der Antike über Hundezucht wird mit den heutigen Standpunkten der modernen Hundezucht verglichen. Ein aus dem vorigen Jahrhundert stammender Katalog der bis dahin bekannten Hundenamen wurde adaptiert und konnte um circa sechzig neue Namen erweitert werden. Es wird untersucht, wie Hunde untergebracht wurden, welches Zubehör Verwendung fand und wie die Tiere ernährt wurden. Krankheiten, medizinische Behandlung und die fürsorgliche Pflege sehr alter Hunde zeigen weitere Aspekte der Hundehaltung. Eine Zusammenstellung der überlieferten Grabgedichte und erhaltenen Grabsteine für Hunde geben Einblicke in die Gefühlswelt der trauernden Tierbesitzer. Hunde dienten nicht nur als Wach-, Hirten-, Jagd- und Schoßhunde, sie hatten auch weitere wichtige Aufgaben wie zum Beispiel als heilbringende Tiere in Tempeln oder als Abfallentsorger für die Siedlungshygiene. Aber auch als Rohstofflieferanten wurden sie genützt, ihr Fell wurde gegerbt und ihre Körperteile wurden für magische Rituale benötigt. Kurz gefasst lässt sich sagen, dass Hunde in vielen Lebensbereichen des antiken Menschen eine wichtige Rolle spielten und sie aus dem täglichen Leben nicht wegzudenken waren.

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