Langenscheidt sammelt in Dankstelle erneut üble Übelsetzungen und Schilderskurrilitäten aus aller Welt
München, Juli 2009. Die Reiseländer und ihre Gastgeber heißen auch in diesem Sommer wieder alle deutschen Urlauber Schön Willkommen, hoffentlich haben sie auch alle schon ihr Schicksal am Fahrkartenautomaten in Denia, Spanien vorgewählt. Und weil es so nett ist, dass im Ausland reichlich und hemmungslos Deutsch gesprochen und geschrieben wird, versucht sich der anständige deutsche Urlauber im Gegenzug so gut wie möglich den Lebensarten und Gewohnheiten seines Gastlandes anzupassen. Doch Vorsicht – wir sagen naien, naien, naien!
Denn würden alle Anweisungen auf Schildern und Zetteln befolgt werden, wäre die schönste Zeit des Jahres schnell ein wirklich abenteuerliches Erlebnis. Geschmückt mit den witzreichen Kommentaren des SZ-Journalisten Titus Arnu eröffnet der Langenscheidt Verlag mit „Dankstelle – Brandneue Sprachpannen aus aller Welt“ auch in diesem Jahr wieder einen fotografischen Blick in die weite Welt der Sprachpannen, Übelsetzungen und Schilderskurrilitäten. So bekommt der Reisende in Arcos de La Frontera, Spanien, vorgeschrieben, dass es in den netten zwei Schlafzimmerhäusern Schlaf von 4 bis 6 gibt, in Lignano, Italien, darf er aus Sicherheitsgründen nicht laufen und in Port El Kantaoui, Tunesien sollte er prüfen, wie andere Leute zu gehen.